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STEIN Carl
de Vienne

1828

Brevet de 1828 : "Carl Stein, Sohn des schon lang rühmlich bekannten Claviermachers Stein in Wien, erhielt d. 23. Sept. 1828 ein 5jähr. Priv. auf die Entdeckung in der Verfertigung der Pianoforte, mittels einer Vorrichtung das sogenannte Klappern oder Scheppern in der Tastatur, welches bey den meisten neuen, und besonders bey allen bis jetzt bekannten ausgespielten Pianoforte Statt findet und das Spiel stört, zu beseitigen, durch welche Vorrichtung zugleich auch der Anschlag des Hammers, besonders bey starkem Spiele, viel präeiser und kräftiger wird, als bisher; und dann die Dauer der Claviere durch eine Art Capsel dergestalt zu erzwecken, daß jede schon ausgeriebene Capsel so gleich neu gemacht werden kann.

Die Vorrichtung zur Verhinderung des Schepperns besieht aus einer Querleiste, welche über die Claves gezogen ist, und unten correspondirende Löcher mit den durch dir Claves durchgehenden Stiften hat." Systematische darstellung der neuesten fortschritte, Volume 2, 1830, p. 19

"Nuovo Piano-forte. Il sig. Stein di Vienna, professore di musica, giunto a Milane, ha recato seco un piano-forte di nuova invenzione d'un effetto singolare. Credesi ch'egli abbia in animo di produrlo in una pubblica accademia, onde amatori tutti sieno in caso di giudicarlo. Frattanto egli puó anticipare il saggio a chi lo desiderasse, il suo ricapito essendo all'alvergo della Bella Venezia qsulla piazza di S. Fedele." Gazzetta privilegiata di Milano, 21/12/1830, p. 1512

"Dem Carl Stein in Wien, (Landstraße Nr. 82); auf die Entdeckung in der Verfertigung der Forte-Piano, nämlich: mittelst einer Vorrichtung an diesen Instrumenten das gewisse Scheppern in der Tastatur, welches bei den meisten neuen, und besonders bei allen bis iest bekannten ausgespielten Forte-Pianos Statt findet, und das Spiel störet, zu beseitigen; dieses Scheppern wird zwar angeblich bei den meisten derlei Instrumenten durch die Auslederung der Taste verhindert, welches Verfahren aber nur die übelsten Folgen haben muß. Durch diese Vorrichtung müsse aber auch der Anschlag des Hammers besonders bei starkem Spiele viel präciser und kräftiger werden, wie bisher.

Endlich die Dauer der Clavier-Instru mente durch eine Art Kapsel dergestalt zu erzwecken, daß iedes schon ausgeriebene derlei Kapsel sogleich neu gemacht werden kann, ohne ein anderes dafür in die Taste einzuschrauben; auf fünf Jahre, vom 23. September 1828. Decret der allgemeinen Hofkammer vom 6. October 1828; Regierungs-Zahl 58,917." Sammlung der Gesetze für das Erzherzogthum Oesterreich unter der Ens, 1832, p. 721

"Carlo Stein di Vienna. Estinzione del privilegio 23 settembre 1828 per Piano-forte migliorato.

Il primo miglioramento si è quello, che sopra le chiavi è tirata una cornice trasversale, la quale, avendo dei puntelli che passano per le chiavi stesse mediante buchi corrispondenti, impedisce il cost detto scricchiolare che ha luogo nella tastatura della maggior parte dei piani forti con disturbo del suono.

Il secondo miglioramento si riferisce alle capsule, nelle quali invece di più impressioni di ogni parte si trovano dei scudellini, i quali fanno, che si può stabilire più alta l' anima dell'istromento. Aulico Dispaccio 6 marzo 1833 Ν. 4443-399." Collezione delle leggi, istruzioni e disposizioni di massima pubblicate o ..., 1833, p. 400

"D'ordine superiore si deduce a pubblica notizia che Carlo Stein ha rinunciato al privilegio quinquennale concessogli in data 23 settembre 1828 per la fabbricazione del piano-forti." Gazzetta privilegiata di Milano, 16/04/1833, p. 422

"Fünfjähriges Privilegium des Karl Stein, Klavier-Instrumentenmachers in Wien, auf Verbesserungen an Fortepiano's. Ertheilt am 23. September 1828.

Erloschen durch Zeitablauf im Jahre 1833. Die eine derselben besteht darin, daß eine Leiste aus einem beliebigen Holze an beiden Enden und in der Mitte des Klaviaturrahmens befestiget wird.

Es soll dadurch das Klappern der Tastatur, welches besonders bei ausgespielten Fortepiano's Statt findet, und das Spiel unangenehm stört, beseitiget werden. Die zweite erzweckt eine längere Verwendbarkeit der Kapsel.

Statt eines einzigen Eindruckes, als Lager für die Dorne der Hämmer, sind deren drei oder auch mehrere vorhanden, so, daß man dem Hammer ein beliebiges höheres oder niederes Lager geben kann, wornach aber auch die Kapsel entsprechend tiefer geschraubt werden muß." Beschreibung der Erfindungen und Verbesserungen, für welche in den Kaiserlich-königlichen österreichischen Staaten Patenten ertheilt wurden, 1841, p. 273

"Carl Stein, Hof- und bürgerlicher Clavier-Instrumentenmacher in Wien. Zwei Flügel in Mahagony zu Octaven, mit Wiener Mechanismus.

Der Aussteller, ein Enkel des berühmten Andreas Stein von Augsburg und ein Sohn des verstorbenen hiesigen Clavier-Instrumentenmachers Andreas Stein, betreibt seine Unternehmungen seit dem Jahre 1829. Er genießt einen bedeutenden Ruf im In- und Anslande.

Die übersendeten Flügel-Fortepiano's zeichneten sich insbesondere durch ihre angenehme Spielart, so wie durch einen klaren und gleichmäßigen Ton aus und waren überhaupt von lobenswerther Arbeit.

Der Aussteller ist sehr gut musikalisch gebildet und hat im Auslände, welches er bereiste, vielsältige Verbindungen. Ihm wurde in Anerkennung seiner vorzüglichen Instrumente und seines bedeutenden Verkehres im Auslände die silberne Medaille verliehen." Expo 1845 Zeitschrift für Orgel-, Clavier- und Flügelbau, Volume 2, 1853, p. 25

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