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CECELITS Johann
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Pianoforte-maker
and/or pianoforte dealer
ca. 1906 [since
1873 (x1906)]
'Piano-Niederlage' & representative
for ERSTE PRODUCTIV-GENOSSENSCHAFT DER KLAVIERMACHER WIEN (x1906)
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7, Chritofplatz (x1906),
Budapest
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CHÁRVÁT Venczel
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Pianoforte-maker
and/or pianoforte dealer
ca. 1926; (x1926)
'Pianobauer u. -Reparateur'
(x1926)
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Ruttka |
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CHMEL Joseph
| CHMELL
(? - 1928)


Kommerzienrat
Gustav Chmel - Inhaber der Firma J. Chmel & Sohn in Budapest,
Zeitschrift für Instrumentenbau, Volume 25, 21/03/1905, p.
543 |


Pianoforte ca. 1870,
Hangszermúzeum (Museum of Musical Instruments), Budapest, Hungary

Zum 70jährigen Jubiläum der Firma J. Chmel & Sohn in Budapest.
1905 -
"Auf ein 70jähriges Bestehen kann die Firma J. Chmel & Sohn, K. u. K.
Hof-Piano-Fabrik und -Handlung in Budapest, in diesem Monate
zurückblicken. Wenn wir Veranlassung nehmen, dieses Ereignisses in den
Spalten unseres Fachorganes ganz besonders zu gedenken, so geschieht es,
weil die Firma Chmel & Sohn heute nicht nur zu den vornehmsten und
größten Klavieretablissements zählt, sondern auch weil sie die erste
war, die deutsche Klaviere in Ungarn einführte und für das deutsche
Fabrikat dort Pionierarbeit leistete.
Die hochangesehene Firma, deren Inhaber der kgl. ungar. Kommerzienrat
Herr Gustav Chmel ist, wurde von dem Vater des letzteren, Herrn Josef
Chmel, im Jahre 1835 gegründet. Josef Chmel hatte die Klaviermacherei
bei Teichmann in Wien erlernt und ging als blutjunger Mann nach Pest, wo
er sich selbständig machte und seine ersten Klaviere zu bauen anfing. Er
arbeitete in den ersten Jahren allein und nahm sich nur, wenn Not am
Mann war, einen Tischler Hilfe. Es war das die Art, wie die meisten
Klaviermacher dazumal im alten Pest arbeiteten. Josef Chmel war
Vorsteher der dortigen Musikinstrumentenmacher Zunft und ist es geblieben
bis zur Auflösung des Zunftwesens in Ungarn.
Der geringe Bedarf an Pianos wurde damals im Lande selbst gedeckt. Von
auswärts, d. h. von Wien, kamen Klaviere erst nach den
Freiheitskampf-Jahren nach Ungarn, und Josef Chmel war einer der ersten,
welcher Wiener Klaviere in Pest einführte und damit den Pianohandel
begann.
Gustav Chmel war der einzige Sohn Josef Chmels. Er wurde vom Vater zum
Klaviermacher bestimmt und kam, nachdem er die Realschule absolviert
hatte, nach Wien zu Josef Heitzmann in die Lehre. Josef Heitzmann war
damals einer der tüchtigsten Klavierfabrikanten und vielleicht der
einzige in Wien, in dessen Fabrik alles selbst gemacht wurde, vom Kasten
angefangen bis zum kleinsten Mechanikteilchen. Während seiner
vierjährigen Lehrzeit in der Heitzmannschen Fabrik hatte Gustav Chmel
Gelegenheit, alle Zweige des Klavierbaues durchzumachen. Als
Flügelausarbeiter schied er von seinem Lehrmeister, und er hält heute
noch das Lehr zeugnis in Ehren, worin ihn Heitzmann als Künstler in
seinem Fache bezeichnet. - Von Wien ging Gustav Chmel zur weiteren
Ausbildung auf die Reise. Die erste Arbeit nahm er in Stuttgart bei
Julius und Paul Schiedmayer, wo er Tafel-Klaviere zusammensetzte, eine
Arbeit, die er bis dahin noch nicht gekannt hatte. Dann ging er weiter
in die Schweiz, nach Frankreich und England, wobei er sich nicht nur in
der Praxis des Klavierbaues, sondern auch in Musik, Klavierspiel, in
Sprachen und Handelswissenschaften vervollkommnete. Sechs Jahre weilte
Gustav Chmel schon in der Fremde, da wurde er von seinem Vater nach
Hause berufen. Aber es wollte ihm hier nicht lange gefallen, weil er
einsah, daß mit der Klavierfabrikation in Ungarn damals nichts zu machen
war und er seine Kenntnisse als Klaviermacher hier nicht verwerten
konnte. Da der Vater sah, welche Tüchtigkeit, Arbeits- und Willenskraft
in dem jungen Manne steckte, ließ er ihn nicht wieder fort; er bewog ihn
zu bleiben, indem er ihn im Jahre 1870 als Teilhaber in das Geschäft
aufnahm, das von da an J. Chmel & Sohn firmierte. Das Geschäft nahm von
da an einen rapiden Aufschwung. Noch als Gustav Chmel in Deutschland
weilte, hatte er schon seinen Vater auf die Güte der deutschen Pianos
aufmerksam gemacht, und es kamen schon damals die ersten deutschen
Klaviere nach Ungarn. Er selbst führte dann später immer mehr deutsche
Firmen ein, so daß schließlich fast alle Namen von Bedeutung vertreten
waren. Gustav Chmel verstand es, die Güte des deutschen Fabrikates in
Ungarn zur Geltung zu bringen und den zahlreichen erstklassigen
deutschen Firmen, die er vertritt, Eingang und Anerkennung zu
verschaffen.
Seit 1880, wo sich der Vater vom Geschäft gänzlich zurückzog, ist Gustav
Chmel alleiniger Inhaber der Firma, die heute zu den größten und
vornehmsten auf dem Kontinente zählt. Seine Fachkenntnisse und sein
Kunstverständnis, seine hervorragenden persönlichen Eigenschaften und
sein liebenswürdiges vornehmes Wesen im Umgange mit jedermann haben
Gustav Chmel im ganzen Lande bekannt und beliebt gemacht, namentlich in
der ungarischen Aristokratie und der Musikerwelt.
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Pianoforte-maker
and organ builder
ca. 1845-1926
[since 1835
(x1906)(x1912)(x1926)]; (x1878)
CHMELL
J. & Sohn
(**1878)(x1878)
CHMELL Gustáv
(*1878)(**1892)
CHMELL
[Gustav] & Sohn
(*1875)(x1890)(*1893)(*1895)(*1896)(*1897)(*1905)(*1906)(x1906)(*1907)(*1909)(*1910),
pianoforte merchants
'K. K. Hof-Pianohandlung' (x1890)
--------
'Hof-Klavier-Fabrik u. -Handlung. Alleinverkauf der
Pianolas für Ungarn' (x1912)
-------- 'Hof-Klavier-Fabrik u. Harmonium-Handlung. Alleinverkauf der
Pianolas u. «Vox»-Sprechm. für Ungarn' (x1926)
1906-12 -
Owner : Gustav CHMEL (x1906)(x1912)
1906-12 -
Prokurist : Adolf SZABADI (x1906)(x1912)
CHMELL
J. & Sohn
(x1926)
1926 - Owner : Adolf SZABADI (x1926)

Zum 70jährigen Jubiläum der Firma J. Chmel & Sohn in Budapest.
(continuation)
Alle hervorragenden Künstler, wie Liszt, Rubinstein, Bülow usw.,
verkehrten im Chmelschen Etablissement, und auch heute, wenn ein Pianist
nach Budapest kommt, ist sein erster Weg in der Regel zu Chmel. Ein
Vierteljahrhundert hat Gustav Chmel unermüdlich gearbeitet und in dieser
Zeit während der Saison nie in einem Konzerte gefehlt, was keine Kleinigkeit
zu nennen ist, wenn man weiß, was in Budapest in dieser Hinsicht geleistet
wird. In den letzten Jahren machte er sich's bequemer; er überließ die
Hauptarbeiten jüngeren Kräften und behielt sich nur die obere Leitung vor.
Dafür machte er öfters größere Reisen, auch Weltreisen. Jedes zweite Jahr
begibt er sich auf eine sogenannte Studienreise, wo er Neuheiten besichtigt,
hervorragende Fachgenossen besucht, Meinungen austauscht oder auch bei
Kollegen Propaganda für befreundete Fabrikanten macht. Chmel hat in seiner
Bescheidenheit nie nach Auszeichnungen gestrebt; aber es blieben ihm dennoch
Anerkennungsbeweise von höchster Stelle nicht versagt. Im Jahre 1879 erhielt
er das Ernennungs-Dekret zum Kais. und Kön. Hofklavierfabrikanten, während
ihm im Jahre 1903 der Titel eines kön. ung. Kommerzienrates verliehen wurde.
Möge es dem verdienstvollen und beliebten Fachkollegen beschieden sein, sich
noch viele Jahre der Früchte seiner Arbeit zu erfreuen; möge die Firma J.
Chmel & Sohn weiter blühen und gedeihen im Interesse der Kunst und der
Industrie."
Zeitschrift für Instrumentenbau, Volume 25, 21/03/1905, p.
543-544
 OBITUARY
1913 - "Am 27. Februar
verstarb im 70. Lebensjahre der k. u. k. Hofklavierfabrikant Herr
Kommerzienrat Gustav Chmel, Inhaber der altgesehenen Firma J. Chmel & Sohn,
Hof-Pianofortefabrik und -Handlung in Budapest."
Zeitschrift für Instrumentenbau, Paul de Wit, 1913, p. 713
(daten.digitale-sammlungen.de)

INFO EXTRA
'Pest-Budai
zongorakészítők', by Gát Eszter, 1991, p. 155-156
or
Tanulmányok Budapest Múltjából, 1991, p.
168-169 (library.hungaricana.hu)

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302, Blech. Hutgasse (*1847), 312, Blech. Hutgasse (*1851), Theatergebau
(*1852), 1, Leopolsstrasse, Theaterplatz
(*1853), [2], [Grosse] Brückgasse, Theatergebäude (*1859)(*1860)(*1861)(*1862)(*1863)(*1865)(*1866), Deakgasse,
Theatergebäude (*1867)(**1867), Ecke d. Déakgasse Útcza [Utca] Waiznergasse (*1871)(*1873)(*1874)(*1875),
4, Dékgasse (**1877)(**1878),
7-8, Valeriagasse (*1878), Deák. Ferenc Útcza [Utca] (**1892), Gisellaplatz, Haas'schess Palais
(x1890)(*1893)(*1895)(*1896)(*1897)(*1905)(*1906)(x1906)(*1907)(*1909)(*1910),
6, Gizella tér, corner Deák Ferencz Útcza [Utca], Haas'sches Palais (x1912),
6, Vörösmarty tér, corner Deák Ferenz Útcza,
Haas'schess Palais
(x1926), Pesth (now Budapest)
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CONLEGER J. & Sohn
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Pianoforte-maker
and/or pianoforte dealer
ca. 1912
'Klavier- u. Musikinstr.-Handlung'
(x1912)
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Nové Zámky (Érsekújvár) |
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CZEINER Alajos
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INFO EXTRA
Tanulmányok Budapest Múltjából, 1991, p. 169 (library.hungaricana.hu)

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Pianoforte-maker
ca. 1797-98
Followed by
PETER Ignace
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Buda (now Budapest)
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CZIGLÉDI Antal
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Pianoforte-maker
and/or pianoforte dealer
ca. 1912
'Klavier-Macher, -Reparateur u.
-Stimmer' (x1912)
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8, Nuár Útcza (x1912), Eger
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CZUPORT Józs.
| CSUPORT
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Pianoforte-maker
ca. 1890-1912
'Pianofabrik' (x1890) -------
'Piano-Händler u. -Reparateur' (x1906) -------
'Klavier-Händler, -Stimmer u. -Reparateur' (x1912) |
8, Kristofplatz (x1890), 9, Corona-Herczeg
Útcza [Utca] (**1892), 11, Waiznergasse (*1893), 8,
Kristophplatz (*1895)(*1896)(*1897),
9, Koronaherczeg Útcza [Utca] [Kronprinsengasse]
(*1905)(*1906)(x1906)(*1907)(*1909)(*1910)(x1912), Budapest
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(*1847): 'Pesther
und Ofner Wegweiser Kalender', 1847, p. 145 (hungaricana.hu)
(*1851): 'Pesther
und Ofner Wegweiser Kalender 1851', p. 87 (hungaricana.hu)
(*1852): 'Pesther
und Ofner Wegweiser Kalender 1852', p. 88+70
(hungaricana.hu)
(*1853): 'Handels-
und Gewerbe-Adressenbuch für Ungarn, mit besonderer Rücksicht auf ...',
1853, p. 69
(*1859): 'Pester Lloyd-Kalender für das Jahr 1
859', p. 365
(hungaricana.hu)
(*1860): 'Pester
Lloyd-Kalender', 1860, p. 295 (hungaricana.hu)
(*1861): 'Pester Lloyd-Kalender für das Jahr 1
861', p. 422
(hungaricana.hu)
(*1862): 'Pester Lloyd-Kalender für das Jahr 1
862', p. 235
(hungaricana.hu)
(*1863): 'Pester
Lloyd-Kalender für das Jahr 1863', p. 244
(hungaricana.hu)
(*1865): 'Pester Lloyd-Kalender für das Jahr 1865', p. 253 (hungaricana.hu)
(*1866): 'Pester
Lloyd-Kalender für das Jahr 1866', p. 247
(hungaricana.hu)
(*1867): 'Pester
Lloyd-Kalender für das Schaltjahr ...: Jahrbuch für Handel',
1867, p. 403
(**1867): 'Adress-Kalender
von Pest, Ofen und Alt-Ofen 1867', p. 467
(hungaricana.hu)
(*1871): 'Adress-Kalender
von Pest, Ofen und Alt-Ofen 1871 und 1872', p. 306
(hungaricana.hu)
(*1873): 'Adressen-Kalender
von Pest, Ofen und Altofen für das Jahr 1873, p. 512(hungaricana.hu)
(*1874): 'Adress-Kalender
von Pest, Ofen und Alt-Ofen 1874', p. 506 (hungaricana.hu)
(*1875): 'Adress-Kalender
von Pest, Ofen und Alt-Ofen 1875', p. 421
(hungaricana.hu)
(**1877): 'Allgemeines
Handbuch fur Industrie, Handel und Gewerbe', 1877, p.
73
(*1878): 'Adress-Kalender
von Pest, Ofen und Alt-Ofen 1878', p. 463
(hungaricana.hu)
(**1878) 'Allgemeines
Handbuch für Industrie, Handel und Gewerbe' 1878, p. 27
(x1878): 'Rosenzweig's
Allgemeines Original-Adressbuch', 1878-79, p. 568,
et
Pianoforte-Fabriken und Niederlagen p. 1015
(x1890): 'Weltadressbuch der gesammten Musikinstrumenten-Industrie',
1890,
Budapest p. 71
(digital.slub-dresden.de)
(**1892): 'Magyarország
iparosainak és kereskedőinek cím- és lakjegyzéke', Budapest, 1892,
p. 2037 (hungaricana.hu)
(*1893): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1893,
p. 668 (gallica.bnf.fr)
(*1895): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1895,
p. 728 (gallica.bnf.fr)
(*1896): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1896,
p. 720 (gallica.bnf.fr)
(*1897): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1897,
p. 845 (gallica.bnf.fr) |
|
(*1905): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1905,
p. 1116 (gallica.bnf.fr)
(*1906): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1906,
p. 1102 (gallica.bnf.fr)
(x1906): 'Weltadressbuch der gesammten
Musikinstrumenten-Industrie', 1906,
Budapest p. 243-245 (digital.sim.spk-berlin.de)
(*1907): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1907,
p. 1106 (gallica.bnf.fr)
(*1909): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1909,
p. 1116 (gallica.bnf.fr)
(*1910): 'Annuaire
des artistes et de l'enseignement dramatique et musical', 1910,
p. 1156 (gallica.bnf.fr)
(x1912): 'Welt-Adressbuch der gesamten Musikinstrumenten-Industrie', 1912,
Budapest p. 393-396,
Eger p. 369,
Érsekújvár p. 396
(digital.sim.spk-berlin.de)
(x1926): 'Weltadressbuch der gesammten Musikinstrumenten-Industrie', 1926,
Budapest p. 568-572,
Ruttka
p. 574 (digital.sim.spk-berlin.de)
(⁴): 'Pianos
and Their Makers: A comprehensive history of the development of the piano
from the monochord to the concert grand player piano', Alfred Dolge, 1911,
p. 458 (Archive.org)
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