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STEIN Carl
de Vienne
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Bei der Beruhmtheit des Namens Stein in der Pianofotte-Fabrikation, welche von dem Großvater des Hrn. Ausstellers (Andreas Stein in Augsburg) auf seinen Vater, den in Wien verstorbenen Andreas Stein, und endlich von diesem auf ihn selbst übergegangen, kann es seinem Geschäfte nicht an Ausbreitung und vielseitigen Verbindungen fehlen, weßhalb sich auch dasselbe als eines der bekanntesten in Wien, ja in Deutschland erweist und daher auch im lebhaftesten Verkehr mit dem Auslande steht. Hr. Carl Stein ist bemüht, seinem großen Rufe zu entsprechen und seinen berühmten Vorfahren in der Instrumentenfabrikation würdig nachzueifern." Wiener Allgemeine Musik-Zeitung, 1845, p. 334
Die Freude, welche diese allerhöchste Entschließung in der Kunstwelt erzeugte, ist Bürge für die unleugbaren Verdienste des Hrn. Stein, welcher in seinem Fache unstreitig einen der ersten und vorzüglichsten Pläße in ganz Deutschland einnimmt. Dieses erfreuliche Ereignis mußte andererseits das Interesse aller Kunstfreunde schon deshalb anregen, als sich daran manche höchst interessante Daten für die Geschichte der Musik knüpfen. Carl Stein ist ein Enkel jenes berühmten Joh. Andr. Stein, der im Jahre 1728 zu Augsburg geboren, später daselbst Organist, Orgelbauer und Fabrikant von Fortepianos war, welche durch seine neuen Erfindungen und Verbesserungen einen europäischen Ruf erlangten, und deren er an 700 an der Zahl verfertigte. Diese Künstlerschaft vererbte sich vom Vater auf den Sohn, und von diesem auf den noch lebenden Enkel Garl Stein, welcher sich durch seine Erfindungen und Verbesserungen eine hohe Berühmtheit erwarb. An Stein's Instrumenten wird die musterhafte technische Ausführung, die Stärke und Reinheit des Tones und der mit dem Zeitgeiste fortschreitende Geschmack in der äußern Erscheinung bewundert. Den grösten Theil ihrer Trefflichkeit verdanken diese Instrumente wohl lediglich dem Umstande, daß Hr. Stein selbst einer der ersten Clavier-Virtuosen Wiens ist, und bei der Anlage und Ausführung seiner Instrumente sein erstes Augenmerk auf jene Anforderungen richtet, die sowohl der Kunstfreund, als der Virtuose an solch ein Instrument stellt. Während viele Fortepiano-Verfertiger meistens nichts weiter sind, als eine bessere Gattung Kunstschreiner, ist Hr. C. Stein Musiker von Auszeichnung, und verleiht seinen Erzeugnissen jene Volkommenheit, die sich bei gewöhnlicher handwerksmäßiger Ausführung, sei selbe auch von noch so großem Fleiße überwacht, nie erzielen läßt.
Erst in
neuester Zeit, bei dem Concerte der Mad. von Hasselt Barth, wobei vier
Fortepianos aus dem Atelier des Hrn. Stein verwendet wurden, sprach sich das
Publicum auf eine höchst ehrenvolle Weise über diese Instrumente aus, und
der großartige Geschäftsverkehr, in dem Hr. Stein nun schon seit Jahren
steht, ist ein unleugbarer Beweis, daß die Huld des Monarchen dem Verdienste
seine Kronen reichte."
Illustrirte Zeitung: Leipzig, Berlin, Wien, Budapest, New York, 03/05/1845,
p. 282
La celebrità
del nome Stein nella fabbricazione de' pianoforti, la quale passò dall'avo
dell' esponente (Andrea Stein d'Augsburgo) a suo padre, Andrea Stein morto
a Vienna, e finalmente da questi all'attuale, rende estesissimo il commercio
di questa ditla, una delle più conosciute, non solo in Vienna, ma anche in
tutta la Germania ed all'estero.
Il signor Carlo Stein si studia
continuamente di corrispondere alla sua grande rinomanza e di degnamente
emulare i suoi celebri antenati."
Gazzetta musicale di Milano, 12/04/1846, p.
115
Der Aussteller, ein Enkel des berühmten Andreas Stein von Augsburg und ein
Sohn des verstorbenen hiesigen Clavier-Instrumentenmachers Andreas Stein,
betreibt seine Unternehmungen seit dem Jahre 1829.
Er genießt einen
bedeutenden Ruf im In- und Anslande. Die übersendeten Flügel-Fortepiano's
zeichneten sich insbesondere durch ihre angenehme Spielart, so wie durch
einen klaren und gleichmäßigen Ton aus und waren überhaupt von Lobenswerther
Arbeit. Der Aussteller ist sehr gut musikalisch gebildet und hat im
Auslande, welches er bereiste, vielfältige Verbindungen.
Ihm wurde in Anerkennung seiner vorzüglichen Instrumente und seines
bedeutenden Verkehres im Auslande die silberne Medaille verliehen."
Zeitschrift für Orgel-, Clavier- und Flügelbau: sowie für d ..., 1853,
p. 25-26
STEIN
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Pour les références voyez la page alphabétique S
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