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HARTMANN
in
Berlin

1862

LONDON - "1455 HARTMANN, W. 94, Alte Jacob-str. Berlin. - Concert pianino, low pianino." Official Catalogue: Industrial department, 1862, p. 273

LONDON - "Hartmann, W., pianoforte-maker, Berlin. Pianinos :
No. 1. large size, jacaranda-wood, gothic ornaments, 7 octaves, iron frame and iron brace 220 Th. (33 £);
No. 2. small size, jacaranda-wood, 6¾ octaves, iron frame and iron brace, 180 Th. (27 £);

these instruments keep remarkably well in tune, four months at least. Prices in cash at the place; for packing 1 £ more." Special Catalogue of the Zollverein-Department, 1862, p. 82

LONDON - "1455. Hartmann, W., Piano-Fabrikant, Berlin.
Ein hohes Pianino von Jacarandaholz, 7 Octaven und Eisenspreize 220 Th.
 (33 £);
ein kleines Pianinos von Jacarandaholz, 6¾ Octaven und Eisenspreize, 180 Th.  (27 £).

Dieselben halten minstens 4 Monat Stimmung. Preise exclusive Verpackung, für welche 6 Th. berechnet werden, baar am Platze." Special-Catalog der gewerblichen Ausstellung des Zollvereins, hrsg. von den ..., London, 1862, p. 86

LONDON - "W. Hartmann (1455) Berlin : 2 Pianino's ein hohes 7oktaviges halbschrägsaitiges und ein kleines halbschrägsaitiges 6/oktaviges. Für den billigen Preis außerordentlich anerkennungswerthe Instrumente." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 80

1873

Pianino von W. Hartmann in Berlin,
Allgemeine illustrirte Weltausstellungs-Zeitung, Volume 5, 1873, p. 82

  VIENNA - "20. Hartmann, W., Berlin. - Flügel und Pianino, beide kreuzsaitig, und ein schrägs. Pianino. Gegründet 1845. Fabrication von Flügeln und Pianinos. 1871 : 50 Flügel und 250 Pianinos im Werthe von 75,000 thlr. Ansatz zur Hälfte in Deutschland. 40 Arb. [Arbeiters] im Locale und 20 ausserhalb." Amtlicher katalog der ausstellung des Deutschen Reiches, 1873, p. 520

VIENNA - "5. aus Berlin : W. Hartmann, dessen sehr tüchtige und geschmackvoll gearbeiteten Ausstellungsobjecte aus einem kreuzsaitigen Concertflügel im Palissanderholzkasten (Preis 1500 Rmk.), einem hohen kreuzsaitigen Pianino im Palissanderholzkasten (Preis 1200 Rmk.) und einem mittleren schrägsaitigen Pianino im Nussbaumholzkasten (Preis 900 Rmk.) bestanden." Amtlicher Bericht uber die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873, p. 615

VIENNA - "W. Hartmann in in Berlin: 1. Concertflügel, von Palissander, mit übersaitigem Bezug, 500 Thaler. 2. Pianino im hohen Format, von Palisander, mit übersaitigem Bezug. 3. Pianino, mittelhoch von Nussbaum, schrägsaitig, 300 Thaler." Officieller Ausstellungs-Bericht, 1874, p. 41

VIENNA - "Wir machen heute bei einem Pianino aus der Fabrik von W. Hartmann in Berlin, welches wir auch in einer Illustration [see here above] unsern Lesern vorführen, Halt.

Es ist ein elegant gearbeitetes Instrument und verbindet mit leichtem, angenehmen Anschlag einen sehr gleichmässigen und edlen Ton und präcise Spielart.

Der Inhaber der Fabrik, Herr W. Hartmann, giebt uns ein schlagendes Beispiel, wie weit Fleiss und Intelligenz, verbunden mit Ausdauer, Arbeits-Kraft und Lust zu führen vermögen.

Die Fabrik begann nämlich mit dem denkbar kleinsten Anfange, indem der Inhaber derselben sich im Jahre 1845 ein einfaches Hofzimmer miethete und allein anfing zu arbeiten.

Die Solidität und Güte seiner Fabrikate verschafften ihm bald einen gewissen Ruf, der sich immer mehr steigerte, so dass nach Verlauf von zehn Jahren schon eine Arbeiterzahl von zwanzig Personen Herrn Hartmann in der Anfertigung seiner Instrumente behilflich sein musste.

Ein Etablissement, das sich einmal in der Gunst des Publikums festgesetzt hat, und durch fortdauernde gutė und sich immer bessernde Lieferungen den Erwartungen nach jeder Richtung hin entspricht, muss sich natürlich aus sich selbst heraus immer mehr vergrössern, wie dieses auch bei der Hartmann'schen Fabrik der Fall ist.

Die sich zahlreich mehrenden Bestellungen bedingten natürlich eine immer mehr zuneh mende Arbeiterzahl, und beschäftigt die Firma heute 50-60 Arbeiter, die jährlich über 400 Instrumente anfertigen, deren Transport und Export nach allen Weltgegenden hin statt. findet und welche sich allgemeiner und grosser Beliebtheit erfreuen.

Das unseren Lesern zur Ansicht gebrachte Pianino ist ein kreuzsaitiges Instrument. Herr Hartmann, der den Bau seiner Erzeugnisse mit Eifer und Studium betreibt, suchte jede ihm praktisch scheinende Neuerung zu verwerthen und anzuwenden und so stellte er schon im Jahre 1862 kreuzsaitige Pianino's her, von welchen 1863 die ersten verkauft wurden, welche, da sie sich, wie zu erwarten stand, ausserordentlich bewährten, zahlreiche Bestellungen nach sich zogen.

Herrn Hartmann gebührt also das Verdienst, als einer der Ersten genannt zu werden, die kreuzsaitige Pianino's construirten, er ist demnach einer der Pioniere dieser Art von Clavieren, die er den Muth hatte, den bisher üblichen entgegen dem Publikum vorzuführen.

Jetzt werden in der Fabrik Instrumente jeder Art und Grösse angefertigt, und finden wir dort vom grössten Concertflügel, Stutzflügel etc. bis zum kleinen Pianino, alle Instrumente in den verschiedensten Dimensionen vertreten, für den weiten ausgiebigen Concertsaal sowohl, wie auch für das kleine trauliche Boudoir.

Bei den massenhaft einlaufenden Bestellungen sind zwar selten viele Pianino oder Flügel fertig vorräthig, jedoch werden alle Arten dieser Instrumente genau nach Wunsch oder Angabe gebaut und darf der Auftraggeber sicher sein, ein seinen Intentionen vollständig entsprechendes Fabrikat zu erhalten." Allgemeine illustrirte Weltausstellungs-Zeitung, Volume 5, 1873, p. 77-78

1879

  BERLIN - "Der andere Flügel, auf den ich die Aufmerksamkeit aller Klavierspieler richten möchte, ist der von W. Hartmann.

An ihm, sowie an einem daneben aufgestellten vortrefflichen Pianino — die äussere Ausstattung nach Hettwig's Entwurf — ist das von Zacharias erfundene Luftresonanzwerk, eine Vorrichtung zur Tonverlängerung, angebracht.

Die Wirkung derselben ist folgende: tritt man das linke Pedal und spielt die Töne etwas stärker, so klingen sie nach, länger, als wenn min die Dämpfung aufhebt und ohne dass, wie dies bei der Hebung der letzteren der Fall ist, ein Ton in den anderen überfliesst.

Ohne das linke Pedal loszulassen, kann man immer mehr Töne zum Nachklingen bringen, kann die Hand sogar fortnehmen, und diese verlängerten Töne von Tönen anderer Tonregionen umspielen lassen.

Die reizendsten Wirkungen, unmöglich auf anderen Klavieren, lassen sich dadurch erzielen." Musikpädagogische Blatter ...: Zentralblatt fur das gesamte ..., Berlin, 01/08/1879, p. 173

BERLIN - "Wilhelm Hartmann, Flügel- u. Pianino-Fabrik, Mariannenstr. 52. [1326] Flügel, Pianino mit Tonverlängerung." Officieller Katalog zur Berliner Gewerbe-Ausstellung im Jahre 1879, p. 1314-1320 (digishelf.de)

BERLIN - "Ebenso Wilhelm Hartmann. Dieser auch noch ein Pianino. Es sind ganz hübsche Instrumente, sie reichen aber an Quandt nicht heran." Die Orgelbau-Zeitung, 21/05/1879, p. 46

1896

  BERLIN - "2212. W. Hartmann, Berlin SO., Skalitserstrasse 101. Pianofortefabrik. Gegründet 1839. Mehrfach prämiirt. 3 Pianinos verschiedener Grösse n. Ausstattung." Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 123 (digital.zlb.de)

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