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| Pianoforte-makers
in Germany
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Die Instrumente Bechsteins zeichnen sich durch eminente Frische und Freiheit des Tones, Annehmlichkeit der Spielart und Gleichheit der verschiedenen Register aus und dürften selbst der kräftigsten Behandlung Widerstand leisten. Wir berichten mit Freuden, daß seine Flügel eine große Anzahl von Freunden in London gefunden haben, und glauben hoffen zu dürfen, dass sie in England Verbreitung finden. Die Übereinanderlegung der Saiten an dem einen Flügel ist nach Steinwayschem Modell mit Vortheil ausgeführt." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 79-80
1867
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1 Concertflügel mit schrägüber-einanderlaufenden Saiten, eisernem
Stimmstock, 7 ½ Octaven Mechanismus mit ununterbrochener Auflösung,
Nussbaumholz mit antiker Schnitzerei; - 1 Concertflügel derselben Construction in Jacaranda- (Polisander-) Holz; 1 Stutzflügel, 7-Octaven, von A bis A, Mechanismus mit ununterbrochener Auflösung; - 1 Pianino, dreichörig, mit überkreuzliegenden Saiten, 7 Octaven, von A bis A, Forte- und Harfen-Pedal, in Eichenholz, antik geschnitzt; - 1 pianino derselben Construction in Nussbaum mit Ebenholzschnitzerei. In der 1856 gegründeten Fabrik werden gegenwärtig mit ca. 200 Arbeitern ungefähr -250 Flügel und über 200 Pianinos jährlich gefertigt. Die Instrumente finden hauptsäch lich ihren Absatz in ganz Deutschland, Italien, der Schweiz, Holland, England, Schweden und Norwegen, Russland und Ostindien." Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen ..., 1867, p. 41
Bechstein's Instrumente haben in letzterer
Zeit auch in Leipzig, das bekanntlich sehr strenge, aber gerecht
richtet, einen kolossalen Erfolg unter Tausig's Händen errungen, und den
alle dortigen Journale bestätigen."
Neue Berliner Musikzeitung, Volume 21, 24/02/1867, p. 71
1873
Wir erinnern an Steinway in New York, Broadwood in London, Erard oder
Pleyel & Wolf in Paris, und vor Allen an Bechstein in Berlin, einer
Firma, die im In- und Auslande mit Ehren genannt wird.
Die Ausstellung von Flügeln und Pianofortes in Wien wird, so hoffen wir,
einen Glanzpunkt bilden, wo die Zuerkennung der Ehrenpreise auch der
gerechtesten Jury sehr schwer werden dürfte. Bekanntlich haben die
Bechstein'schen Flügel, was Bauart und Klang anbetrifft, bei den meisten
Liebhabern vor den Pariser und Londoner Instrumenten längst den Vorzug.
Die gegenwärtigen Leistungen der Wiener Fabriken sind uns weniger
bekannt, aber es muß von ihnen viel, sehr viel geleistet, und wird noch
mehr von ihnen gefordert werden als sonst, um einen Anspruch auf die
Palme des Siegers machen zu dürfen."
Die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873 und deren Benutzung zur ...,
1873, p. 17
1879
Es wäre hübsch und lehrreich gewesen, wenn man die Leistungen unserer
obenanstehenden Trias, der klavierbauenden Berliner Dreifaltigkeit,
neben einander gehabt hätte : Bechstein, Biese, Duysen.
Die letzten Beiden haben ausgestellt, ohne auf einen Preis Anspruch zu
machen. Ausser Konkurs nennt man das glaube ich. Duysen exponirte einen
prachtvollen, grossen Konzertflügel, der sich im musikalischen
Winterfeldzuge gar oft als wackerer Kämpe bewährt hat.
Es gibt Pianisten, welche nur „Duysen" öffentlich spielen, wie es andere
gibt, die zu „Bechstein" halten. Hie Bechstein, hie Duysen! ein solches
Feldgeschrei ehrt - Beide!"
Allgemeine deutsche Musikzeitung: Wochenschrift für die Reform des ...,
Volume 6, 22/08/1879, p. 268
1880
1888
On a stand in the German court they have a representative number of Bechstein pianos, together with models, under glass, of specialties in Bechstein prosecutor's solicitor had been forwarded to Mr. pianoforte actions. Herr Bechstein, of Berlin, amongst some few others whose names have already been mentioned in these notes, has deservedly attained a distinction in the art of making pianofortes which is recognized all over the world whereever any great number of executants have been heard. In Melbourne, the name of this maker and the quality of his work have long been known at some of our best concerts. Chief amongst Messrs. Nicholson & Co.'s exhibits on the Bechstein stand is a full concert grand piano, in ebonized case, seven and a quarter octaves, compass from A to C, of special construction in every part, and "perfect unfailing repetition action." This is a very noble musical instrument, 8ft. min. long and 5ft. 2in. wide. A semi grand, in walnut case, seven and a quarter octaves compass, with crossed strings, steel frame cast in one piece, and similar action to the former; length 6ft. 7in., width 4ft. Irin. An upright concert grand piano, in ebonized marqueterie case, seven and a quarter octaves compass, steel frame in one piece, crossed strings. An upright grand piano in ebonized case, of slightly smaller dimensions than the last named, but of the same compass. A cottage piano, still of same compass, but again slightly reduced in exterior measurements. A small upright grand, seven octaves compass, from A to A. All of these instruments are of the strongest construction, and fully strung, having three unisons to each note. They form a valuable collection." Musical Opinion and Music Trade Review, Volume 12, 01/11/1888, p. 85
1892
1896
A history of the pianoforte and pianoforte players, tr. and revised by E. E ..., Oskar Bie, 1899, p. 314-315
Er hat in Gruppe XII die grösste Koje, ca. 160 Quadratmeter inne, welche vermöge der abgerundeten Ecken auch die relativ beste Akustik aufweist. Von den Prachtflügeln, die er ausstellt, ist der zur Verloosung bestimmte jetzt links vom Haupteingang postirte sogenannte „Rheingoldflügel“ viel bewundert und viel beschrieben worden. Den Namen führt er mit Recht davon, dass sich an den drei massiven Füssen je eine der drei Rheintöchter emporwindet, die dritte am Ende mit dem Rheingold in der Hand, das ihr der Zwerg Alberich gern entreissen möchte. Auch in einer schönen Malerei auf dem Deckel kehren die Rheintöchter wieder. Der Entwurf rührt von Prof. Max Koch, die Bildschnitzerei von F. Taubert her. Der glück liche unglückliche Gewinner des Flügels wird ihn entweder wieder verkaufen oder sich die dazu passende, in Elfenbeinweiss gehaltene Zimmereinrichtung schenken lassen müssen, wenn er sie noch nicht besitzen sollte. Ausser diesem Rheingoldflügel sind noch eine ganze Anzahl von schönen und kost baren Concert-, Kabinet- und Stutzflügeln in allen möglichen Stil- und Holzarten vorhanden, deren nähere Beschreibung uns der Raum natürlich nicht gestattet.
Erwähnt seien nur noch ein festgenieteter Tropenflügel mit
Celluloidtasten und eine Reihe Pianos in altenglischem, ziemlich
melancholischem Stile, mit denen indessen die Londoner Filiale sehr
celebrirt."
Officielle Ausstellungs-Nachrichten, 1896,
p. 10 (digital.zlb.de) - See also
1900
BECHSTEIN
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