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BECHSTEIN
in
Berlin

 

1862

LONDON - "1446 BECHSTEIN, C. 56, Behren-str. Berlin, pianofortes." Official Catalogue: Industrial department, 1862, p. 273

LONDON - "1446. Bechstein, Friedr. Wilh. Carl (C. Bechstein), pianoforte-maker to His Mayesty the King of Prussia, Berlin. Agts. s. No. 1438. Two large concert-pianofortes without ornaments No. 1.700 Th. (105 £); No. 2. 566 2/3 Th. (85 £)" Special Catalogue of the Zollverein-Department, 1862, p. 86

LONDON - "1446. Bechstein, Friedr. Wilh. Carl (C. Bechstein), Pianoforte-Fabrikant, Hoflieferant Sr. Majestät des Königs, Berlin. London 1862 Med. Agt. s. No. 1439. - 2 grosse Konzert-Flügel ohne Extra-Verzierungen No. 1. 700 Th. (105 £); No. 2. 566V Th. (85 £)." Special-Catalog der gewerblichen Ausstellung des Zollvereins, hrsg. von den ..., London, 1862, p. 86

LONDON - "Preußen. – C. Bechstein (1446), Hoflieferant Sr. Majestät des Königs, dessen Geschäft erst im August 1856 gegründet wurde, aber in der kurzen Zeit von sechs Jahren sich zu einer solchen Höhe empor geschwungen hat, daß er mit 90 Arbeitern gegen 300 Instrumente, darunter allein 140 Flügel jährlich fabriziert und nach Amerika, Asien, England und Russland ausführt, hatte 2 ganz ausgezeichnete Flügel geschickt, hatte 2 ganz ausgezeichnete Flügel geschickt.

Die Instrumente Bechsteins zeichnen sich durch eminente Frische und Freiheit des Tones, Annehmlichkeit der Spielart und Gleichheit der verschiedenen Register aus und dürften selbst der kräftigsten Behandlung Widerstand leisten.

Wir berichten mit Freuden, daß seine Flügel eine große Anzahl von Freunden in London gefunden haben, und glauben hoffen zu dürfen, dass sie in England Verbreitung finden.

Die Übereinanderlegung der Saiten an dem einen Flügel ist nach Steinwayschem Modell mit Vortheil ausgeführt." Amtlicher Bericht Uber Die Industrie Und Kunst-Ausstellung Zu London Im 1862, p. 79-80

Image of an upright pianoforte ca. 1865

1867

Image of an upright pianoforte ca. 1867

Image of an upright pianoforte ca. 1867

PARIS - "(S. 8.) Bechstein, Carl, Pianoforte-Fabrikant, Hoflieferant, Berlin. Med. London 1862. Repräs. : Gustave Kühn, 11, Rue d'Enghien.

- 1 Concertflügel mit schrägüber-einanderlaufenden Saiten, eisernem Stimmstock, 7 ½ Octaven Mechanismus mit ununterbrochener Auflösung, Nussbaumholz mit antiker Schnitzerei;
 

- 1 Concertflügel derselben Construction in Jacaranda- (Polisander-) Holz; 1 Stutzflügel, 7-Octaven, von A bis A, Mechanismus mit ununterbrochener Auflösung;

- 1 Pianino, dreichörig, mit überkreuzliegenden Saiten, 7 Octaven, von A bis A, Forte- und Harfen-Pedal, in Eichenholz, antik geschnitzt; - 1 pianino derselben Construction in Nussbaum mit Ebenholzschnitzerei.

In der 1856 gegründeten Fabrik werden gegenwärtig mit ca. 200 Arbeitern ungefähr -250 Flügel und über 200 Pianinos jährlich gefertigt. Die Instrumente finden hauptsäch lich ihren Absatz in ganz Deutschland, Italien, der Schweiz, Holland, England, Schweden und Norwegen, Russland und Ostindien." Amtlicher Special-Catalog der Ausstellung Preussens und der Norddeutschen ..., 1867, p. 41

PARIS - "Pianoforti a coda. - [...] Bechstein di Berlino aveva due modelli a coda; uno grande tutto scolpito, di voce piuttosto aspra ed ineguale, mentre il più piccolo era troppo flautalo; ambi due, quantunque buoni strumenti, lasciavano da desiderare; egli ebbe la medaglia d'argento. [...] Pianoforti verticali. - [...] Quello di Bechstein era oltre un bel pianoforte anche un mobile di gusto, tutto scolpito." Il Pianoforte, guida pratica per costruttori, accordatori, etc., Sievers, 1868, p. 215/225

PARIS - "Der Pianoforte-Fabrikant Herr Bechstein sendet zu der Pariser Ausstellung drei grosse Concertflügel, einen Salonflügel und zwei Pianinos; diese Instrumente sind nach dem einstimmigen Urtheile aller Kenner die schönsten, die je hier erzeugt wurden und wir können ihnen ruhig den grössten Erfolg voraussagen sie haben keinem Fabrikanten Frankreichs und Englands den Vorrang zu lassen.

Bechstein's Instrumente haben in letzterer Zeit auch in Leipzig, das bekanntlich sehr strenge, aber gerecht richtet, einen kolossalen Erfolg unter Tausig's Händen errungen, und den alle dortigen Journale bestätigen." Neue Berliner Musikzeitung, Volume 21, 24/02/1867, p. 71

1873

VIENNA - "Gruppe 15 (musikalische Instrumente) verspricht, was z. B. die Pianofortefabrikation anbetrifft, anßerordentlich zu werden. Denn wenn die Bezeichnung : Wiener Flügel immerhin schon eine gute Empfehlung für ein Instrument war, so darf man nicht vergessen, daß man in anderen Staaten auf diesem Gebiete auch Fortschritte gemacht hat, die wirklich großartig zu nennen sind.

Wir erinnern an Steinway in New York, Broadwood in London, Erard oder Pleyel & Wolf in Paris, und vor Allen an Bechstein in Berlin, einer Firma, die im In- und Auslande mit Ehren genannt wird.

Die Ausstellung von Flügeln und Pianofortes in Wien wird, so hoffen wir, einen Glanzpunkt bilden, wo die Zuerkennung der Ehrenpreise auch der gerechtesten Jury sehr schwer werden dürfte. Bekanntlich haben die Bechstein'schen Flügel, was Bauart und Klang anbetrifft, bei den meisten Liebhabern vor den Pariser und Londoner Instrumenten längst den Vorzug.

Die gegenwärtigen Leistungen der Wiener Fabriken sind uns weniger bekannt, aber es muß von ihnen viel, sehr viel geleistet, und wird noch mehr von ihnen gefordert werden als sonst, um einen Anspruch auf die Palme des Siegers machen zu dürfen." Die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873 und deren Benutzung zur ..., 1873, p. 17

1879

BERLIN - "Allgemein bedauert man, dass C. Bechstein sich ferngehalten hat! Sein Name wird stets mit den Besten genannt, seine Instrumente sind geschätzt in der ganzen klavierspielenden Welt.

Es wäre hübsch und lehrreich gewesen, wenn man die Leistungen unserer obenanstehenden Trias, der klavierbauenden Berliner Dreifaltigkeit, neben einander gehabt hätte : Bechstein, Biese, Duysen.

Die letzten Beiden haben ausgestellt, ohne auf einen Preis Anspruch zu machen. Ausser Konkurs nennt man das glaube ich. Duysen exponirte einen prachtvollen, grossen Konzertflügel, der sich im musikalischen Winterfeldzuge gar oft als wackerer Kämpe bewährt hat.

Es gibt Pianisten, welche nur „Duysen" öffentlich spielen, wie es andere gibt, die zu „Bechstein" halten. Hie Bechstein, hie Duysen! ein solches Feldgeschrei ehrt - Beide!" Allgemeine deutsche Musikzeitung: Wochenschrift für die Reform des ..., Volume 6, 22/08/1879, p. 268

SYDNEY - "BECHSTEIN, C. - Berlin. - Grand and Upright Pianos.
Two First degrees of Merit Special. Report These pianos deserve special mention on account of the richness of tone and skill displayed in their construction." Official Record of the Sydney International Exhibition, 1879, p. 425

1880

SYDNEY - "Mit dem zweiten Flügelpreis ward Ascherberg (Dresden), mit dem dritten Schiedmayer (Stuttgart) bedacht. In Pianinos erhielten Preise Bechstein (Berlin), Blüthner (Leipzig), Rosenkranz, Ronisch, Ascherberg (Dresden), Hölling und Spangenberg (Zeitz). Von etwa 40 Auszeichnungen eutfallen über die Hälfte auf deutsche Aussteller, 7 auf Sachsen gewiss ein sebr hoher Prozentsatz." Der Klavier-Lehrer, 15/06/1880, p. 144

1888

MELBOURNE - "Messrs. Nicholson & Co., music warehousemen, of 45 & 47, Collins Street East, make a good display of instruments having special qualities.

On a stand in the German court they have a representative number of Bechstein pianos, together with models, under glass, of specialties in Bechstein prosecutor's solicitor had been forwarded to Mr. pianoforte actions. Herr Bechstein, of Berlin, amongst some few others whose names have already been mentioned in these notes, has deservedly attained a distinction in the art of making pianofortes which is recognized all over the world whereever any great number of executants have been heard.

In Melbourne, the name of this maker and the quality of his work have long been known at some of our best concerts. Chief amongst Messrs. Nicholson & Co.'s exhibits on the Bechstein stand is a full concert grand piano, in ebonized case, seven and a quarter octaves, compass from A to C, of special construction in every part, and "perfect unfailing repetition action."

This is a very noble musical instrument, 8ft. min. long and 5ft. 2in. wide.

A semi grand, in walnut case, seven and a quarter octaves compass, with crossed strings, steel frame cast in one piece, and similar action to the former; length 6ft. 7in., width 4ft. Irin.

An upright concert grand piano, in ebonized marqueterie case, seven and a quarter octaves compass, steel frame in one piece, crossed strings.

An upright grand piano in ebonized case, of slightly smaller dimensions than the last named, but of the same compass.

A cottage piano, still of same compass, but again slightly reduced in exterior measurements.

A small upright grand, seven octaves compass, from A to A. All of these instruments are of the strongest construction, and fully strung, having three unisons to each note. They form a valuable collection." Musical Opinion and Music Trade Review, Volume 12, 01/11/1888, p. 85

MELBOURNE - "324 Bechstein, C., Berlin - Grand and upright pianos." Official Record of the Centennial International Exhibition Melbourne: 1888-1889, p. 412

MELBOURNE - "68 Bechstein, C., Berlin. Grand and upright pianos. Represented by Messrs. Nicholson & Co., of 45 and 47 Collins-st. E., and also of King and George-sts., Sydney, who hold the sole agency for all the colonies, Tasmania, and New Zealand, for these superb pianos." The Official Catalogue of the Exhibits: With Introductory ..., 1888, p. 125

1892

VIENNA - "457 C. Bechstein, Pianoforte-Fabrikant, Berlin. - Concertflügel." Führer durch die Ausstellung und Katalog der gewerblichen Special-Ausstellung, 1892, p. 228

1896

BERLIN - "2177. C. Bechstein, Berlin N., Johannis Strasse 6. Fernspr.-Amt III, 2673. Flügel und Pianinos. Flügel und Pianinos." Offizieller Haupt-Katalog der Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, p. 121-122 (digital.zlb.de)

"Bechstein Grand Piano de luxe « Rheingold »
A history of the pianoforte and pianoforte players,
tr. and revised by E. E ..., Oskar Bie, 1899
, p. 314-315

BERLIN - "Geheimrath Bechstein, der am 1. Juni d. J. in voller Lebensfrische seinen 70 jährigen Geburtstag feiern konnte, marschirt schon seit Decennien an der Spitze des Weltclavierbaues. Der Schüler Perau's hat sich eine solche Bedeutung in der ganzen Welt errungen, dass es unnöthig ist, noch näher darauf hinzuweisen.

Er hat in Gruppe XII die grösste Koje, ca. 160 Quadratmeter inne, welche vermöge der abgerundeten Ecken auch die relativ beste Akustik aufweist.

Von den Prachtflügeln, die er ausstellt, ist der zur Verloosung bestimmte jetzt links vom Haupteingang postirte sogenannte „Rheingoldflügel“ viel bewundert und viel beschrieben worden.

Den Namen führt er mit Recht davon, dass sich an den drei massiven Füssen je eine der drei Rheintöchter emporwindet, die dritte am Ende mit dem Rheingold in der Hand, das ihr der Zwerg Alberich gern entreissen möchte.

Auch in einer schönen Malerei auf dem Deckel kehren die Rheintöchter wieder. Der Entwurf rührt von Prof. Max Koch, die Bildschnitzerei von F. Taubert her. Der glück liche unglückliche Gewinner des Flügels wird ihn entweder wieder verkaufen oder sich die dazu passende, in Elfenbeinweiss gehaltene Zimmereinrichtung schenken lassen müssen, wenn er sie noch nicht besitzen sollte.

Ausser diesem Rheingoldflügel sind noch eine ganze Anzahl von schönen und kost baren Concert-, Kabinet- und Stutzflügeln in allen möglichen Stil- und Holzarten vorhanden, deren nähere Beschreibung uns der Raum natürlich nicht gestattet.

Erwähnt seien nur noch ein festgenieteter Tropenflügel mit Celluloidtasten und eine Reihe Pianos in altenglischem, ziemlich melancholischem Stile, mit denen indessen die Londoner Filiale sehr celebrirt." Officielle Ausstellungs-Nachrichten, 1896, p. 10 (digital.zlb.de) - See also ARTICLES

1900

PARIS - "1292 C. Bechstein * Berlin, Hohannisstr. 5-7 * Grand piano and pianino factory. Furnishers to His Majesty the German Emperor. 4 grands and 2 pianos. Grand gold medal 1896." International Exposition Paris 1900: Official Catalogue ; Exhihibition of the German Empire, 1900, p. 156 (archive.org)

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